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TU Berlin

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Exkursion nach Dresden

Mittwoch, 17. Juli 2013

Einmal über den eigenen Tellerrand zu schauen, war der Antrieb für unsere Exkursion zur Universität nach Dresden.

Nach monatelanger Vorfreude auf diesen Tag, sind wir nun endlich an einem heißen Mittwochmorgen zu unserem Besuch nach Dresden gestartet. In einem angemieteten Bus vertrieben wir uns die Zeit mit Kartenspielen und kamen nach drei Stunden und einigen Umwegen endlich an unserem Ziel an.  Empfangen wurden wir sehr herzlich von der AG Junge Lebensmittelchemiker und Herrn Prof. Henle mit Kaffee und Kuchen und durften uns dann anschließend einen Vortrag über das Institut der Lebensmittelchemie in Dresden und die aktuellen Forschungsschwerpunkte anhören. Nach einer Führung durch die Labore des Institutes ging es dann zur Mensa, um uns für den Fußmarsch durch die Stadt zu stärken. Auf dem Weg dorthin konnten wir uns dann auch noch das alte Chemie Gebäude der Uni Dresden anschauen. Das alte Gemäuer roch nach Chemie und jahrelanger Forschung und man munkelt sogar, dass sich unter den Bohlen der Labore „Quecksilberseen“ angereichert haben.

In der Stadt angekommen wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, da wir ja doch recht viele waren. Einige von uns wurden von Sabrina (einer Dresdner Studentin aus Berlin) durch die schöne Altstadt geführt. Neben dem Zwinger und der Hofkirche wurden uns auch die Wassermarken der Hochwasser von 2002 und 2013 gezeigt. Es war beeindruckend zu sehen, wir stark das Wasser in diesen beiden Jahren gestiegen war. Natürlich durften auf unserem Rundgang die Semperoper und die Frauenkirche auch nicht fehlen.

Völlig erschöpft von all den Eindrücken stiegen wir am Ende unserer Führung in unseren Bus und erreichten nach knapp drei Stunden wieder Berlin. Nun hoffen wir auf einen Gegenbesuch der Lebensmittelchemiker aus Dresden in unserem Institut im Herbst dieses Jahres.

Exkursion nach Dresden Galerie

Lange Nacht der Wissenschaften 2013

Samstag, 08. Juni 2013

Nach langer Vorbereitungszeit fand am Wochenende nun endlich die Lange Nacht der Wissenschaften statt. Zu bestaunen gab es allerlei Stationen zum Thema Sinne. Neben sechs verschiedenen Sorten an Keksen, die jeweils mit anderen Zuckern gebacken wurden und somit unterschiedliche Geschmäcker aufwiesen, konnte man seinen eigenen Geruchssinn testen. Von vielen Besuchern unterschätzt, fiel es vielen schwer diese spezifischen Gerüche zuzuordnen, die uns jedoch jeden Tag begleiten. Neben Erdbeer- und Pfirsicharoma waren auch Zitrone und Pfefferminz vertreten. Bei einer anderen Station konnte aus echter Petersilie  nach einfacher Extraktion der Farbstoff herausgetrennt und mit Hilfe eines Filterpapieres in seine einzelnen Farbpigmente aufgetrennt werden. Als letzte Station dieser Rallye konnte eine Farbreihe aus Rotkohlsaft erstellt werden. Je nach saurem oder basischem Charakter der zugesetzten Substanz (Backpulver, Waschmittel, Zitronensäure etc.) entstand eine unterschiedliche Färbung der Lösung. Diese reichte von rot über grün zu gelb.

Absolute Highlights des Abends waren das selbstgemachte Erdbeereis mit flüssigem Stickstoff und die Möglichkeit seine eigenen Gummibärchen herzustellen. Zudem hatte man die Gelegenheit mit Hilfe von Alginat und Calciumlactat seinen eigenen Bubble Tea zu erstellen.

In unserem Café der Sinne konnte man sich dann bei Couscoussalat und Schmalzstullen für die alle zwei Stunden stattfindenden Vorträge stärken. Diese Experimentalvorträge sollten den Einsatz von Zusatzstoffen beleuchten und zudem weitere spannende Experimente rund ums Lebensmittel zeigen. Dazu gehörte unter anderem auch die Extraktion von Eisen aus Cornflakes anhand eines Supermagneten.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wo wir dann wieder mit neuen Überraschungen aus der Welt der Lebensmittel dabei sind. Lasst euch überraschen!!!

Lange Nacht der Wissenschaften Galerie 2013

Instituts-Weihnachtsfeier 2012

Freitag, 14. Dezember 2012

Traditionell richtet das 7. Semester jedes Jahr die Instituts-Weihnachtsfeier aus. Thema der diesjährigen Veranstaltung war GC-MS (Global Christmas-mit singen). Wir haben uns dieses Thema ausgesucht, um dem Institut verschiedene Weihnachtstraditionen aus aller Welt näher zu bringen. Neben einem afrikanisch-denglischem Krippenspiel, welches pantomimisch aufgeführt wurde, kam der Weihnachtsmann zu uns mit seinem australischen Känguru. In den Pausen wurden dann Speisen aus den verschiedensten Ländern serviert. Hierzu zählten unter anderem eine Shakazulu-Suppe aus Afrika, Kartoffelsalat mit Würstchen aus Deutschland und als Nachtisch Makufki aus Polen. Der krönende Abschluss des Abends war ein Auftritt von The MelaNoise, die eine internationale Auswahl an Weihnachtsliedern zum Besten gaben. Alles in allem ein gelungener Abend. Liebes 5. Semester wir freuen uns schon auf eure Ideen im nächsten Jahr!

Exkursion 2012

Montag, 08. Oktober 2012

Jedes Jahr unternimmt das 7. Semester der Lebensmittelchemie eine Exkursion durch ganz Deutschland, um einen Einblick in die verschiedensten Lebensmittelbetriebe zu erhalten. Abwechselnd werden hierbei entweder 10 Unternehmen im Süden oder im Norden Deutschlands erkundet. Aufgrund der großen Anzahl an Studenten in diesem Semester -  32 an der Zahl - gab es zudem die Möglichkeit für 10 Studenten einige Betriebe bereits in Berlin zu besichtigen.

Erster Halt der diesjährigen Reise war Raps GmbH und Co KG in Kulmbach. Dieses Unternehmen produziert in erster Linie Gewürzmischungen und Extrakte. Bei unserer Ankunft wurden wir sehr freundlich empfangen und konnten uns dann nach reichlicher Verpflegung die Produktion angucken. Natürlich nur mit ausreichender Schutzkleidung. Diese umfasste bei allen Betrieben neben einem Kittel und einer Haube auch entsprechende Schuhschützer und für die bärtigen Kommilitonen einen Bartschutz.

Nachmittags ging es dann weiter zum Porzellanhersteller Rosenthal. Überrascht hat uns hierbei der umfangreiche Einsatz von Robotern, die fast an jedem Produktionsschritt beteiligt waren. Mitarbeiter waren hier eher nur zur Kontrolle der Prozesse und zum Bemalen der Produkte angestellt.

Die nächste Station unserer Reise war dann am Dienstagmorgen Ireks. Dieser Betrieb befasst sich mit der Herstellung von Malzextrakten, vor allem für die Bierbrauerei und mit der Produktion von Backmitteln. Das Mälzen umfasst das Weichen, Keimen und Darren der Gerste. Diese Vorgehensweise ist sehr wichtig, da sie die Bildung wichtiger Enzyme beeinflusst, die später für die Spaltung der Stärke und Eiweiße verantwortlich sind. Nach anschließendem Maischen, also dem In-Lösung-Bringen der Malzinhaltsstoffe, konnte die Maische nach dem Filtrieren, auch Läutern genannt, zur Brauerei transportiert werden.

Die Verwendung dieses Malzextraktes wurde uns in der Kulmbacher Brauerei erläutert. Die geläuterte Maische wurde mit der entsprechenden Menge an Hopfen vermengt und gekocht. Nach dem entfernen vorhandener Trubstoffe, wurde die Hefe hinzugefügt und somit der Gärprozess gestartet. All diese Prozesse fanden in  geschlossenen  Stahlbottichen statt, so dass man nur durch eine kleine Luke den Prozess beobachten konnte. Umso beeindruckender war die anschließende Flaschenabfüllanlage, in der in kürzester Zeit tausende von Flaschen abgefüllt, gedeckelt und etikettiert wurden.

Mittwoch früh ging es dann direkt zu Wolf. Der Fleisch und Wurstwaren-fabrikant legt sehr großen Wert auf die Hygiene und somit mussten wir uns komplett einpacken. Zu Gesicht bekamen wir dann den kompletten Prozess, von der Fleischvorbereitung, über das Kuttern bis zu der Wurstabfüllung in entsprechende Därme.

Weiter ging es nun zu Lorenz-Bahlsen. Dieser Standort des Unter-nehmens hat sich auf die Chipsproduktion spezialisiert. Leider wurde uns nicht verraten, warum die Chips so schön knackig werden. Jedoch wurde uns gezeigt, wie aus dem Teig anhand von geführten Förmchen Chipsletten entstanden.

Am vorletzten Tag unserer Exkursion waren wir zu Besuch bei Nestlé. Aufgrund der sehr strengen Hygienevorschriften bei der Produktion von Säuglingsnahrung, konnten wir die Produktion nur  hinter Glas beobachten. Herzstück der Herstellung ist die Lufttrocknung der Milch über Falltürme, die im Vergleich zu anderen Methoden besonders schonend sein soll.

Von der Säuglingsmilch ging es anschließend zur Allgäu Milch Käse eG. Angefangen haben wir bei der Milcheingangskontrolle. Hierbei werden bestimmte Parameter der Milch untersucht und somit die Güte der Ware bestimmt. Zu diesen Parametern zählen unter anderem der Wasser-, Fett- und Lactosegehalt. Zudem wurde die Keimzahl bestimmt und somit auf Verkehrsfähigkeit getestet. Da alle Parameter im grünen Bereich lagen, wurde die Milch mit Labenzymen dickgelegt und der Bruch durch pressen von der Molke befreit. Die entsprechend geformten Laibe hatten die Größe von einer Matratze und wurden so in ein Salzbad eingelassen. Nach anschließender Portionierung wurden die Käselaibe in entsprechende Lager zur Reifung gebracht. Unter anderem wurde auch Bergkäse hergestellt, bei dessen Reifung beträchtliche Mengen an Ammoniak freigesetzt wurden und uns somit einen bleibenden Geruchseindruck hinterlassen haben.

Zum Abschluss unserer Reise haben wir am vorletzten Abend zusammen mit Prof. Kroh ein Tischtennisturnier veranstaltet. 

Am Freitag konnten wir die Produktion von Fertigprodukten bei Unilever besichtigen. Auch hier konnten wir die fast vollständige Automatisierung der Produktion beobachten.

Zu guter Letzt waren wir zu Besuch bei Südzucker und konnten die enorme Anzahl an Zuckerrüben bestaunen, die für die Zuckerproduktion gebraucht wird. Die sogenannte Campagne läuft von September bis Dezember und deckt den jährlichen Bedarf an Zucker. Die Extraktion der Rübenschnitzel erfolgt mit Hilfe von heißem Wasser. Der so gewonnene Extrakt wird durch Kalkmilch von nicht gewollten anorganischen und organischen Substanzen befreit, der Zucker auskristallisiert und abgefüllt. Nach anschließenden 510 km Busfahrt sind wir nach einer schönen und lehrreichen Woche wieder in Berlin angekommen.

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